Ohne Haken bei „Häufigkeitsverteilung nach Typen": Die Tabelle wird ignoriert, „Anzahl k der Sticker" bleibt frei editierbar (Normalfall).
Mit Haken: Das Sammelziel wird „jeder Typ mindestens einmal", k = Summe der kⱼ (die Sticker-Anzahl-Eingabe wird dann ignoriert und nur noch angezeigt).
Gewicht wⱼ: Zahl oder Bruch (z. B. 5/36) — legt fest, wie oft Typ j als Kategorie insgesamt gezogen wird. Nur das Verhältnis der wⱼ zueinander zählt.
Anzahl kⱼ: wie viele gleich wahrscheinliche Unterobjekte Typ j enthält. 0 markiert einen irrelevanten Typ (verbraucht nur Ziehungen, zählt nie zum Sammelziel).
Die Wahrscheinlichkeit einer einzelnen Karte aus Typ j ist
p = (wⱼ / Summe aller wⱼ) / kⱼ
Wichtig: Das Gewicht steht für die ganze Kategorie, nicht für eine einzelne Karte darin. Ein hohes Gewicht, das sich auf viele Unterobjekte verteilt, kann pro Karte trotzdem klein sein.
Beispiel 1: Ü-Ei mit zehn Dinos
„In jedem 7. Ei ist eine von zehn gleich wahrscheinlichen Dino-Figuren, sonst nichts Passendes." T1 = „andere Figur" mit w=6, k=0 (irrelevant), T2 = „Dino" mit w=1, k=10. Ein bestimmter Dino hat dann die Wahrscheinlichkeit (1/7)/10 = 1/70 pro Ei.
Beispiel 2: Warum „Gewicht 100 vs. 1" T2 nicht automatisch selten macht
T1: w=100, k=99. T2: w=1, k=1. Die Kategorie-Wahrscheinlichkeiten sind zwar 100/101 und 1/101 — aber pro einzelner Karte:
Fast identisch! Der Grund: Das Gewicht von T1 verteilt sich auf 99 Karten, das von T2 nur auf 1 — bei w ≈ k pro Typ verschwindet der Unterschied fast ganz. Um T2 z. B. 100× seltener zu machen, muss das Gewicht pro Karte kleiner sein: w₂ = 1/99 statt 1 eintragen (kⱼ bleibt 1).